Chronik

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Werdau eG kann auf eine Jahrzehnte lange Geschichte zurückblicken.

Unsere ehemalige AWG „Aufbau“ konstituierte sich am 29.06.1958 in einer Mitglieder-vollversammlung. Der bisherige Beiname „Wismut“ wurde später im Genossenschaftsregister gelöscht, nachdem Werdau als Wohnungsbaustandort für die SDAG Wismut, die unser erster Hauptträgerbetrieb war, nicht mehr aktuell war.

In einem Vertrag mit der AWG „Kraftfahrzeugwerk Ernst Grube“ vom 01.07.1958, die damals das Bauen einstellte, wurde die Übernahme von deren restlichem Baugelände und einer Anzahl Mitglieder durch unsere AWG geregelt. Das gemeinsam beschlossene Musterstatut
– Anlage zur AWG-Verordnung vom 14.03.1957 – wurde nach der gesetzlichen Neufassung vom 21.11.1963 zuletzt am 03.03.1965 im Genossenschaftsregister beim Rat der Stadt Werdau unter der Nr. 78 registriert.

Die ersten Jahre nach der Gründung bzw. dem Zusammenschluss waren von einer sehr regen Versammlungstätigkeit geprägt – es wurden jährlich 4 Vollversammlungen durchgeführt. Vorstand und Mitgliedschaft hatten sich mit vielen Problemen auseinanderzusetzen.

Die Baubedingungen von damals sind heute kaum noch glaubhaft zu machen. Es wurden 15% Eigenleistungen von den Mitgliedern gefordert. Das waren durchschnittlich 500 AWG-Stunden und 2.100 Mark, die aufzubringen waren – bei einem allgemeinen Verdienst von ca. 1,50 bis 2,00 Mark je Stunde.

Nach der Wende:

Rechtsnachfolger der AWG ist unsere heutige Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Werdau eG. Viele Hürden mussten per Beschluss genommen werden, um die Genossenschaft in die Markwirtschaft einzuführen.

Ein großes Thema war das Altschuldenhilfegesetz zur Teilentlastung in Verbindung mit einer 15% Privatisierungsquote. Zur weiteren Verbesserung der Wohnqualität wurden z.B. nachfolgende Maßnahmen mit hohem finanziellen Aufwand realisiert:

  • Heizungseinbau in Werdau Ost und Werdau West mit Fernheizung oder Blockheizung
  • Mietparkplätze in Werdau Ost und Werdau Kranzberg
  • Wärmedämmung der Fassaden
  • neue Fenster im gesamten Bestand
  • Erneuerung von Haustüren und Hausfluren
  • schrittweise Erneuerung der Warm- und Kaltwasserleitungen
  • sämtliche Wohnungen wurden mit einer Wechselsprechanlage ausgestattet

In der Vergangenheit und auch in der Zukunft:

Unsere teilweise bereits in den 60er Jahren errichteten Häuser bieten Wohnraum mit Flair und Charakter. Sorgsam saniert, ermöglichen sie außerdem zeitgemäßen Komfort und einen niedrigen Energieverbrauch.

Um das Wohnen in unserer Genossenschaft täglich attraktiver zu gestalten, setzen wir
- in Abhängigkeit liquider Mittel - kontinuierlich z. B. folgende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen um:

in Wohnungen:

  • Instandsetzung der Bäder mit Neuverfliesung und Einbau neuer Sanitärausstattung unter Berücksichtigung von Mieterwünschen und -bedürfnissen (Die Mieter haben die Möglichkeit, aus verschiedenen Ausstattungsvarianten zu wählen und sich zwischen Badewanne und Dusche zu entscheiden.
  • Fliesenkombinationen können in unseren Räumlichkeiten besichtigt werden.)
  • Erneuerung der Elektroinstallation
  • bezugsfertige Renovierung der Leerwohnungen


auf/in Gemeinschaftsflächen:

  • teilweise Kellerdeckendämmungen
  • Instandsetzung und Sanierung des Daches
  • Anbau von Balkonen
  • Neugestaltung / Belebung der Außenanlagen
  • Instandsetzung von Treppenhäuser und Hauseingänge mit Briefkasten- und Wechselsprechanlagen

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